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Das Dschungelbuch Kindermusical

Schule: SPZ Schwarzingergasse, VS Liebenfels/ Kärnten, Wien (W)
Leitung: Agnes Palmisano/ Helmut Stippich 
http://http://www.sso-musischkreativ.at/
helmut@stippich.net
0664/2632335
Termine: 11.12.2008, 10.00 Uhr
12.12.08 um 10.00 Uhr
12.12.08 um 17.00 Uhr
Ort: Dschungel Wien - Theaterhaus für junges Publikum
Kurzbeschreibung

Das Dschungelbuch Kindermusical
 
 
Detailinfos

Meistens sind „Kindermusicals“ Stücke, die erwachsene Profis für Kinder spielen. Wir aber suchten nach einem Musical, in dem Kinder selbst die Hauptakteure sind. Mit einer Sprache, die gut verständlich, aber doch einfach ist, einem Inhalt, der von pädagogischer Bedeutsamkeit ist (immerhin haben wir in Schulen einen Bildungsauftrag) und mit Musik, die für Kinder leicht singbar ist, sie einerseits zu gepflegtem Singen motiviert, andererseits aber „wirklich cool ist“.

 

Das sind schon viele Herausforderungen.

Aber jetzt kommt die eigentliche:

 

Die Kinder, für die ich das Dschungelbuch – KINDERmusical geschrieben habe, sind geistig behindert. Das bedeutet, dass viele von ihnen nicht gut sprechen können, manche können sich auch nur mit Mühe bewegen. Sie können sich nicht lange konzentrieren und nur ganz wenige von ihnen können lesen.


Aber: einige dieser Kinder lieben es zu singen und singen ganz besonders schön.

Manche können sehr gut tanzen.

Und vor allem: sie haben eine ganz besondere Ausstrahlung, wenn sie auf der Bühne stehen. Sie sind ganz wach, ganz da, ganz im Augenblick und in der Rolle, die sie gerade spielen. Sie strahlen und sie ziehen die Blicke der Zuschauer auf sich.

„Bühnenpräsenz“ nennen das die Profis und arbeiten hart, um das zu lernen.

 

 

 

Voraussetzungen

 

Natürlich braucht es keine Voraussetzungen, um sich das Dschungelbuch-Kindermusical anzusehen. Aber natürlich gibt es im Dschungelbuch und in dieser Produktion viele Themen, mit denen man sich auseinandersetzten kann. 

 

 

DAS DSCHUNGELBUCH

 

Jeder kennt das Dschungelbuch von Walt Disney. Die „richtige“ Geschichte wurde aber von einem Engländer geschrieben, der vor 100 Jahren in Indien aufwuchs: Rudyard Kipling.

Es lohnt sich, das Buch zu lesen. Es gibt einen ganz anderen Eindruck, als der niedliche Disney-Klassiker. Die Sprache ist poetisch, aber kraftvoll, manchmal sogar hart - aber immerhin hat Kipling 1906 den Nobelpreis für Literatur erhalten.

 

Es ist nicht möglich, ein ganzes Buch in einem Musical zu verarbeiten, die Handlung wäre zu kompliziert und es würde sehr lange dauern. Deswegen habe ich mich auf die mir wichtigsten Themen beschränkt:

 

JEDER IST VERSCHIEDEN

Im Dschungel – wie in der Schule oder eigentlich wie überall auf der Welt – treffen ganz unterschiedliche Tiere aufeinander. Die einen fressen Fleisch, die anderen Pflanzen, manche schwimmen, andere fliegen, manche sind riesig, andere winzig. Wir Menschen haben oft Angst vor denen, die anders sind, wir haben Vorurteile und beginnen Streit. Aber niemand ist gleich. Jeder ist anders. :

„Jeder ist verschieden, darin sind wir gleich. Lern den bunten Dschungel lieben und das macht dich reich.“ (Baloo, das Dschungelbuch-Kindermusical)

 

DU UN DICH – WIR SIND VON EINEM BLUT
In Kiplings Dschungelbuch muß Mowgli viel lernen, und Baloo ist ein strenger Lehrer. Alle Tiersprachen muß er lernen, damit der anerkannt wird und damit ihm geholfen wird, wenn er in Not gerät: „Du und ich, wir sind vom selben Blut!“, ist er Satz, der ihm im Dschungel weiterhilft, als er von den Affen entführt wird.

Auch wenn wir nicht im Dschungel leben, gilt für uns dasselbe: Je mehr Sprachen und je mehr verschiedene Verhaltensweisen wir verstehen, desto leichter gelingt uns das Zusammenleben. In Unser aller Blut sieht gleich aus, egal welche Hautfarbe, welches Religionsbekenntnis, welche Begabungen und welche Behinderung wir haben.

„Um ihrer eigenen Stabilität willen bedarf die Gesellschaft eben dieses Normensystems, denn nur so kann sich das Individuum in relativer Freiheit entfalten“ (Das Dschungelbuch, Nachwort von Dieter Hamblock, Phillip Reclam Jun., Stuttgart 1993)

 

ALLE ATMEN WIE DU

Gehen wir noch einen Schritt weiter: Egal ob Mensch, Tier oder Pflanze: Was uns auf dieser Welt verbindet, ist die Luft, die wir alle atmen. Ohne sie gibt es kein Leben. Wer hat dieselbe Luft, die ich soeben einatme, vor mir schon geatmet? Wo war sie schon überall? Jetzt ist sie in mir, ein paar Atemzüge später ist sie vielleicht in dir. Dann bläst der Wind sie weiter – wohin? Nach Afrika, nach Indien?

 

HAST DU FEUER?

Auch wenn Mogli unter Wölfen und anderen Tieren aufwächst, auch wenn er sich ihnen viele Jahre völlig gleich fühlt – er ist doch ein Mensch. Der einzige im Dschungel, der sich zu Feuer hingezogen fühlt, für den es Wärme und Schutz bedeutet, während die Tiere das Feuer fürchten und meiden. Und so ist es auch: Das Feuer schützt ihn vor dem Angriff Schir Khans und der Tiere, die dieser aufgewiegelt hat. Aber die meisten Tiere werden von nun an Angst vor ihm haben und ihn als Menschen sehen, nicht mehr als einen von ihnen.

In der Einleitung zu Kiplings Dschungelbuch heißt es: „Was Kinder wie ein Märchen auffassen, kann für den erwachsenen Leser als Darstellung der menschlichen Existenz schlechthin gesehen werden: Der Mensch muß sich seiner besonderen Stellung innerhalb der Schöpfung bewusst werden.“ (Das Dschungelbuch, Nachwort von Dieter Hamblock, Phillip Reclam Jun., Stuttgart 1993). Der Besitz von Feuer auch in der Mythologie (Prometheus) Symbol für die Zivilisation.


INDIEN UND DER DSCHUNGEL

 

Die Kinder, die das Dschungelbuch-Kindermusical spielen, haben sich sehr gründlich auf dieses Stück vorbereitet. Gemeinsam mit ihren Lehrern und Erziehern haben sie Kostüme gebastelt, sie waren im Zoo, um die Tiere aus der Nähe zu studieren, sie haben an einem Tanzworkshop für indischen Tanz teilgenommen. Dabei haben sie indische Musikinstrumente kennen gelernt, haben gelernt, wie man sich auf indisch begrüßt und wie man einen Sari bindet. Die beiden Tanzlehrerinnen trugen einen roten Punkt auf der Stirn, die Kinder haben sich ebenfalls einen aufkleben lassen. Einige Klassen haben indisch gekocht und den indischen Tempel im Afroasiatischen Institut besucht.

 

 

DIE DARSTELLER

 

Vielleicht ist es aber für Kinder und Erwachsene, die sich das Musical im Dschungel Wien ansehen wollen auch wichtig, nicht nur über Indien, die Tiere und das Dschungelbuch etwas zu erfahren, sondern über die Darsteller.

 

Unser Tiger Schir Khan heißt Helmut Stippich. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Graz, unterrichtet in einer Schule Klavier und ist ein wunderbarer Musiker. Er hat sich ausgedacht, wie die Musik klingen soll, sie am Keyboard gespielt, aufgenommen und eine CD daraus gemacht.

 

Agnes Palmisano ist Bagheera, der Panther. Sie hat sich das Stück ausgedacht, hat die Liedtexte geschrieben und hat das Stück gemeinsam mit den Kindern einstudiert. Dabei durften sich die Kinder die Rollen selber aussuchen – eigentlich wollten alle den Tiger spielen. Das hat sie nicht erlaubt, weil kein Kind in der Schule „das Böse“ spielen sollte.

 

Die anderen Erwachsenen auf der Bühne sind Lehrer und Erzieher aus der Schule. Sie spielen mit und helfen, dass alles klappt.

 

 

DIE SCHULE

 

Unsere Schule ist eine Spezialschule. Die 56 Kinder, die dort unterrichtet werden, sind zwischen sechs und siebzehn Jahre alt und kommen aus sechzehn Nationen. Aber es ist ohnehin jedes Kind so einzigartig, dass Alter, Hautfarbe, Religion und soziale Herkunft kaum eine Rolle spielt.

Denn alle Kinder sind geistig behindert.

 

Was bedeutet das?


Grob vereinfacht bedeutet es, dass das Gehirn Sinneseindrücke und Informationen „anders“ verarbeitet, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass es diesen Kindern sehr schwer fällt, den Anforderungen unserer Welt gerecht zu werden und sich in ihr zurechtzufinden.
Die Ursachen dafür können sehr verschieden sein:

               - Angeborene Stoffwechselstörungen

               - Hirnschäden, die vor, während oder nach der Geburt entstanden sein können

               - Schwere Ernährungsstörungen

               - Infektionskrankheiten

               - Chromosomenabweichungen

               - Hormonelle Störungen

               - Schwerste soziale Vernachlässigung in der frühen Kindheit, sexueller Missbrauch

               - oder sonstige schwere Traumata

Manchen Kindern sieht man ihre Behinderung auf den ersten Blick an. Andere sehen „ganz normal“ aus. Jedes ist absolut einmalig und hat große Schwierigkeiten, sich anzupassen. Aber: Alle Kinder reagieren sehr positiv auf Musik, und viele unserer Schüler sind sehr kreativ.  Diese Begabungen und Interessen wollen wir unterstützen und für weiterreichende pädagogische Maßnahmen nützen.- Lernen wir nicht alle am besten und liebsten das, was uns auch Freude bereitet? Die Musisch-kreativen Aktivitäten sind ein Zugang zu den Kindern um tief greifende Fördermaßnahmen im Bereich der Sinnesschulung und der Kommunikation in Gang zu bringen.

Deshalb gibt es seit 2002 gibt es am SPZ Schwarzingergasse einen musisch-kreativen Schwerpunkt.

 

 

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